Ansaughaube EWT

Erdwärmetauscher

Oberirdischer Ansaugturm als Lamellenhaube mit Filter G4 für Erdwärmetauscher.
Ansaughaube EWT

Lufteinlaß mit Lamellenhaube

Die Ansaugung der Außenluft über den Erdwärmetauscher (EWT) sollte mindestens 2 m über Erdreich erfolgen (hygienische Vorschrift). Die Haube des Lufteinlasses ist abnehmbar, um den innenliegenden Filter zu reinigen und zu wechseln.

Lieferumfang

1 Stk. Rohr 1000 mm lang

2 Stk. Statische Schellen

1 Stk. Adapter für Rohranschluss

Version(s)
DN 200, 250
Unit
1 Stück
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Fam. Busch at Jul 30, 2009 08:01 PM
Warum ist der Einsatz eines Erdwärmetauschers zum System der kontrollierten Wohnungslüftung empfehlenswert?
JWD at Jul 30, 2009 08:03 PM
Die Frischluft kann über einen Erdwärmetauscher angesaugt werden. Dieser wird im Erdreich (Garten oder unter der Bodenplatte des Hauses) in ca. 1,5 m oder tiefer, frostfrei verlegt. Dabei wird im Winter die Erdwärme (etwa 6 - 10 Grad Celsius) zur Luftvorwärmung und im Sommer die Erdkühle zur Luftabkühlung genutzt. Der Effekt darf allerdings nicht überschätzt werden: Die Kühlleistung ist angesichts der kleinen Luftmenge bescheiden gegenüber dem sommerlichen Energieeintrag ins Gebäude. Immerhin kann das Gebäude im Sommer mit Frischluft versorgt werden, ohne ihm gleichzeitig Wärme zuzuführen. Dank dem Erdregister steht ganzjährig ausgeglichene Fortluft zur Verfügung, aus der dann mittels einer Wärmepumpe die Restenergie genutzt werden kann.

Die Anordnung in der Baugrube ist die günstigste Variante. Die Länge des Registers bei 150 m³/h Luftdurchsatz ist mit 40 m ausreichend.

Erdreich stellt die ideale Wärmequelle dar. Es speichert Sonnenenergie und wird des weiteren durch Regenwasser regeneriert. Je größer der Feuchtigkeitsgehalt der Böden, um so größer und besser ist der Wärmeübergang. Bei lehmigen, feuchten Böden ist deshalb eine kleinere Bodenfläche erforderlich als bei schottrigen, trockenen Böden.

Hanglagen sind jedoch für Erdwärmetauscher zu vermeiden (Gefahr von Bodenanhebung und Wasserstau).

Die Leitungslänge liegt zwischen 30 bis 200 Metern und kann für Ihr Bauprojekt durch die Westaflex Berater errechnet werden. Die Wärmeleitfähigkeit des Erdreiches hängt u.a. ab von: dem Feuchtegehalt, der Bodenzusammensetzung (Humus, Sand), der Bodenstruktur (locker, gestampft, steinig), der Luftgeschwindigkeit, dem Grundwasserspiegel und der Frostdauer.

Es ist darauf zu achten, dass die KG Rohre nicht geknickt oder abgedrückt werden. Vor der Erdbedeckung sind die Kollektorrohre daher mit einem Sandbett zu schützen. Die Erdbedeckungsarbeiten (z.B. Terrassen) sind mit besonderer Sorgfalt auszuführen.

Von dem Einsatz von Zementrohren (Gefahr der Wurzeldurchwachsung) und der Nutzung von offenen Systemen (Radonaufnahme in Regionen mit Wismut-Bergbau - Sachsen, Thüringen und Schwarzwald) wird vielfach abgeraten.

Bei der Luftabkühlung bildet sich Kondensat, weshalb das erdverlegte Rohr (Erdwärmetauscher) mit mindestens 1 % Gefälle verlegt werden sollte, so dass das Kondensat z.B. im Keller (Siphon) in den Abfluss abgeleitet werden kann. Beim Verlegen eines Sickerschachtes ist zudem auf den Stand des Grundwasserspiegels zu achten.

Die Mauerdurchführungen sind mittels Futterrohren auszuführen. Diese sind mit einem leichten Gefälle nach außen zu versehen (außerhalb des Gebäudes schräg nach innen abgeschnitten) und mit einem Brunnenschaum abzudichten.
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